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Deutschland 10, Fidschi 0. Mit einem auf dem Papier fulminanten Ergebnis hat die deutsche Olympia-Mannschaft im Fußball die nächste Runde erreicht. Am Mittwochabend deutscher Zeit schlug es im Minutentakt im Netz der bedauernswerten Insulaner ein. Richtig offen freuen mochte sich natürlich kaum ein deutscher Spieler, schließlich war der Leistungsunterschied zu eklatant. Doch nachlassen durfte die Auswahl von Horst Hrubesch auch nicht.

Mindestens fünf Treffer Unterschied waren beim Sieg gefordert, um die K.o.-Phase über die  Tordifferenz zu erreichen. In den ersten beiden Partien gab es nur Unentschieden gegen Mexiko und Südkorea. Auf dem grünen Rasen wirkte es indes wie „FIFA 2016“ auf der Spielkonsole. Körperlich, technisch und läuferisch waren die Deutschen derart überlegen, dass einem schon vom Zugucken unangenehm wurde.

Andererseits dürfte der Vergleich für Fidschi eine besondere Note gehabt haben und unvergesslich bleiben. Gespielt wurde übrigens an einer aus deutscher Sicht historischen Stätte. Im gleichen Stadion von Belo Horizonte wurde bei der WM 2014 Gastgeber Brasilien mit 7:1 deklassiert. Verpasst wurde indes die mögliche Einstellung oder das Überbieten des Uralt-Rekords von 1912. Damals gewann Deutschland, ebenso bei den Olympischen Spielen, mit sage und schreibe 16:0 gegen Russland.