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Ende Februar wählt die FIFA ihren neuen Vorsitzenden. Mit Michel Platini geht der UEFA-Präsident offiziell ins Rennen. Ob dies eine gute Nachricht ist, wird sich noch zeigen müssen. Der Franzose steht jedenfalls kaum für einen Neustart, den der Weltfußballverband so dringend braucht. Platini steht für krude Ideen wie die Nations League, eine B-EM für alle, die von belanglosen Länderspielen nicht genug bekommen. Zugleich war er lange ein Teil des Systems Blatter, zauderte beim letzten FIFA-Kongress und vermochte es nicht, die UEFA auf Linie zu bringen. Er machte sich für die WM in Qatar stark und installierte seinen Sohn in einem aus Doha finanzierten Top-Job. Zweifelsohne muss Platini zugute gehalten werden, dass er ein echter Fußballer ist und bisweilen so emotional agiert wie ein Fan. Schlimmer als Blatter kann es eigentlich nicht werden. Wir warten ab und wünschen uns das Beste.