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Europapokalsieger nach zwei Punkten aus sechs Spielen in der Gruppenphase? Die gültige UEFA-Regelung macht es möglich. Borussia Dortmund ist mit dem Minusrekord von zwei Zählern – nach zwei Remis gegen APOEL Nikosia – aus der Champions in die Europa League „abgestiegen“. Dort zählt der BVB neben Co-Absteiger Atlético Madrid oder Arsenal und Olympique Lyon zu den prominentesten Namen. Am Montag erfährt die wackelnde Truppe von Noch-Trainer Peter Bosz, mit welchem Gegner es im neuen Jahr weitergeht. Trotz einer Niederlage zum Abschluss der Königsklasse gab es ein halbwegs versöhnliches Ende. Das 2:3 bei Real Madrid fiel bei weitem nicht so dramatisch aus wie befürchtet. Hinter den Spaniern und Tottenham Hotspur Dritter zu werden, ist keine Schande, doch mehr als zwei Unentschieden gegen den zyprischen Vertreter APOEL hätten es schon sein dürfen. Seit 1997 (FC Schalke 04) hat kein Bundesligist mehr den „kleinen“ Europacup gewonnen. Gemeinsam mit der Borussia geht auch RB Leipzig hinunter in die Europa League, während der FC Bayern München mit einem 3:1 gegen Titelkandidat Paris Saint-Germain ein Ausrufezeichen setzte und erwartungsgemäß in der CL verbleibt.