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Deutschland muss sich traditionell keine Sorgen um seine Torhüter machen. Mit Manuel Neuer dürfte der weltbeste Keeper zwischen den Pfosten stehen und einige Jahre und damit Turniere wird der einstige Schalker und heutige Münchener gewiss noch vor sich haben. Auch die Ersatzleute sind prinzipiell gut. Doch wie gut ist Marc-André ter Stegen wirklich? Einmal mehr leistete sich der Ex-Gladbacher einen kapitalen Bock in einem wichtigen Spiel. Wie schon 2013 in der Nationalmannschaft gegen die Schweiz patzte ter Stegen beim Spiel des FC Barcelona bei Celta Vigo grob. Ein unglaublicher Fehlpass direkt auf den Kopf des Gegenspielers, obwohl vielzählige andere und bessere Optionen offen waren, brachte die Katalanen endgültig auf die Verliererstraße. Ter Stegen ist erst seit dieser Saison richtiger Stammtorwart beim FCB, nachdem Claudio Bravo von Pep Guardiola zu Manchester City gelockt wurde. Zuvor durfte der Deutsche nur in der Champions League ran. Eine merkwürdige Regelung, die längst nicht alle Trainer gutheißen. Vor gut einer Woche wurde ter Stegen beim Auftritt in der Königsklasse in Mönchengladbach freundlich empfangen. Weitere Aktionen wie gegen Celta werden indes dafür sorgen, dass aus dem höflichen Applaus ein Belächeln wird. Ein Timo Horn (Köln) etwa lauert nur auf seine Chance im DFB-Kader.

 

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