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15 Rückrundenspiele, sieben Punkte: Keine Mannschaft war 2015 schwächer als Hannover 96. Dass die Niedersachsen dennoch Chancen besitzen, sich in der Bundesliga zu halten, ist der beste Beleg dafür, wie verrückt es im diesjährigen Abstiegskampf zugeht. Hertha BSC weist 34 Punkte auf, Hamburg 32, Freiburg, Hannover und Paderborn jeweils 31 und Stuttgart 30. Das Restprogramm (siehe unten) beinhaltet mehrere direkte Duelle.

Jeder Klub pendelt zwischen sicherer Rettung und direktem Abstieg. Theoretisch wäre auch ein Derby in der Relegation zwischen Hannover und Braunschweig möglich. Dies dürfte das Horrorszenario des niedersächsischen Innenministeriums und aller Polizisten Norddeutschlands sein. Genauso denkbar ist eine ähnliche Konstellation im Südwesten mit dem Baden-Schwaben-Kracher Stuttgart gegen Karlsruhe.

Der VfB ist Letzter, scheint spielerisch aber am stärksten und trifft mit dem HSV und Paderborn auf zwei Mitbewerber. Paderborns Manager appelliert derweil an den Meister aus München, am kommenden Spieltag in Freiburg in Bestformation aufzulaufen. Die Spannung im unteren Tabellendrittel ist kaum zu übertreffen – und sie hält noch zwei Wochen plus Relegation an.

 

Das Restprogramm der Abstiegskandidaten im Überblick:

Hertha BSC (34 Punkte, Tordifferenz -15)
16.5. Eintracht Frankfurt (H)
23.5. TSG Hoffenheim (A)

Hamburger SV (32 Punkte, Tordifferenz -26)
16.5. VfB Stuttgart (A)
23.5. FC Schalke 04 (H)

SC Freiburg (31 Punkte, Tordifferenz -11)
16.5. Bayern München (H)
23.5. Hannover 96 (A)

Hannover 96 (31 Punkte, Tordifferenz -18)
16.5. FC Augsburg (A)
23.5. SC Freiburg (H)

SC Paderborn 07 (31 Punkte, Tordifferenz -32)
16.5. FC Schalke 04 (A)
23.5. VfB Stuttgart (H)

VfB Stuttgart (30 Punkte, Tordifferenz -20)
16.5. Hamburger SV (H)
23.5. SC Paderborn 07 (A)