Facebooktwittergoogle_plus

 

Fünf Spiele, fünf Niederlagen. Mit Ausnahme der Siege im DFB-Pokal und Europa League hatten die Fans des FC Schalke 04 in der laufenden Saison bisher noch nichts zu lachen. Vor einer Heimspielwoche mit Duellen gegen RB Salzburg am Donnerstag und Borussia Mönchengladbach am Sonntag steht es schlecht um Königsblau. Der neue Sportdirektor Christian Heidel kritisierte offen die Einstellung und Mentalität der Mannschaft, der neue Trainer Markus Weinzierl wirkt zunehmend ratlos und brachte bislang bereits 20 (!) verschiedene Spieler in der Anfangself. Klappt es weder gegen die Österreicher, noch, da viel bedeutender, gegen Gladbach, droht die Schonfrist für die neuen Führungskräfte abzulaufen.

Keine Chance hatte derweil Bruno Labbadia beim Hamburger SV. Man wollte wohl keinen neuen Trainer mit dem auf dem Papier chancenlosen Vergleich mit dem FC Bayern München loslegen lassen. Deswegen durfte Labbadia das Heimspiel noch mitmachen, bei dem sich der HSV überraschend gut aus der Affäre zog. Bayerns Tor durch Joshua Kimmich fiel erst spät, einen Punkt hätten die Hanseaten verdient. Wie sich indes Klubchef Dietmar Beiersdorfer in der Öffentlichkeit präsentiert, ist eines Vereinsvorsitzenden nicht würdig. Stammelnd, auf den Boden schauend „erklärte“ der einstige Verteidiger die Situation beim vom Investor Kühne abhängigen Bundesliga-Dino. Einmal mehr steht der in der Selbstwahrnehmung gestörte HSV vor einer komplizierten Saison. Schuld daran ist freilich nicht primär Labbadia.

 

Bildrechte