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32 Mannschaften, eingeteilt in acht Gruppen, aus denen jeweils zwei Teams weiterkommen: Der übersichtliche, logische aktuelle WM-Modus soll spätestens nach 2022 Geschichte sein. FIFA-Präsident Gianni Infantino brachte die aberwitzige Idee auf den Plan, 48 WM-Teilnehmer in 16 Dreiergruppen antreten zu lassen. Jeweils zwei Mannschaften sollen weiterkommen, doch damit nicht genug. So könnte auch das Unentschieden abgeschafft werden, sprich, es gäbe nach 90 Minuten bei Remis in den Gruppenpartien immer ein Elfmeterschießen. Dies sind konkrete Ideen aus der Führungsebene der FIFA und keine kruden Ideen unseres Blogs. Zudem sei auch eine WM in drei (!) Gastgeberländern vorstellbar, berufen sich Zeitungen auf FIFA-Quellen. Wir meinen: Völlig gaga, die FIFA lebt in der eigenen Welt. Der Fußball droht ernsthaft beschädigt zu werden. Manch einer wünscht sich schon den verhältnismäßig realitätsnahen Sepp Blatter zurück. Und das will etwas heißen.