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Ingolstadt gegen RB Leipzig: Eine Partie, die vor einigen Jahren noch unbenkbar war in der Bundesliga, erfuhr am Wochenende die höchste Aufmerksamkeit. Letzter gegen Erster und der Letzte gewinnt (1:0). Wer will noch einmal behaupten, die Bundesliga habe an Reiz eingebüßt? Der FC Bayern München, gleichzeitig müheloser 5:0-Sieger gegen das am Boden liegende Wolfsburg, wird sich mit einer Extraladung Weißwürsten bei den bayerischen Landsleuten vom FCI bedanken. Nun liegen die Münchener und der Aufsteiger aus Leipzig punktgleich vorne, am 21. Dezember folgt das direkte Aufeinandertreffen in der Allianz-Arena.

Neben dem umkämpften Sieg von Ingolstadt spielten einmal mehr die Schiedsrichter eine Hauptrolle. Sowohl in Ingolstadt als auch in Frankfurt (0:0 gegen Hoffenheim) und Hamburg (1:0 gegen Augsburg) kam es reihenweise Rudelbildungen, rüde Tritte und Platzverweise. Den größten Irrtum leistete sich Referee Dingert in Frankfurt, der einen brutalen Ellbogenschlag des Eintracht-Verteidiger Abraham gegen TSG-Stürmer Wagner völlig falsch interpretierte und Freistoß für (!) Frankfurt pfiff. Hilflos und schulterzuckend stand der Schiedsrichter nach diesem Fehlurteil auf dem Rasen. Die Bundesliga mag noch so spannend und lebendig sein – die „Leistung“ der Unparteiischen bleibt indes Diskussionsthema.