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Borussia Dortmund lässt auf dem Transfermarkt aufhorchen, verpflichtet mit die besten jungen Spieler des Kontinents. Das heimische Stadion ist immer voll, der Zuspruch auch bei Auswärtsspielen gigantisch. Man steht im DFB-Pokal und in der Champions League noch voll im Wettbewerb, doch in der Bundesliga hapert es. Einmal mehr ließ der BVB die Siegermentalität vermissen und verdaddelte eine Führung in Mainz. Mit einem Sieg wären die Westfalen auf den dritten Platz gesprungen, der zu Saisonende die direkte Qualifikation für die Champions League bedeuten würde. So aber schenkte die mutlose Truppe von Thomas Tuchel zwei Punkte her und ermöglichte durch eine schwache Abwehrleistung den Mainzern noch den 1:1-Ausgleich. In der Mannschaft der Schwarz-Gelben mangelt es einfach an klaren Führungsspielern. Sokratis und vielleicht Gonzalo Castro sind zu wenig. Wenn das Offensiv-Feuerwerk von Reus, Aubameyang oder Schürrle zündet, läuft alles wie von selbst, doch bei Gegenwind kollabiert der BVB noch zu häufig. Der Meisterschaftszug ist längst abgefahren. Wird die Startberechtigung für die Königsklasse auch noch vergeigt, könnte die Ära Tuchel in Dortmund schneller enden als vermutet.