Facebooktwittergoogle_plus

Den Traum vom Champions-League-Sieg muss der FC Bayern München um mindestens ein Jahr verschieben. „Let’s go to Cardiff“ hatten die Fans beim letzten Auswärtsspiel in der Bundesliga per Transparent gefordert, doch das Endspiel in Wales am 3. Juni wird ohne den deutschen Rekordmeister und fünfmaligen CL-Gewinner stattfinden. In einer wahren Schlacht konnte die Bajuwaren in Madrid in der Verlängerung (2:1 für Bayern nach regulärer Spielzeit) nicht mehr mithalten und knickten ein. 4:2 hieß es nach 120 Minuten für die „Königlichen“. Mann der Doppelrunde war zweifelsohne Cristiano Ronaldo mit insgesamt fünf Toren. Einmal mehr prägten jedoch Fehlentscheidungen des Schiedsrichters ein bedeutenes Spiel. Dass der wichtigste Klubwettbewerb des Planeten durch Irrtümer beeinflusst wird, ist für die UEFA ein Armutszeugnis. FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge wählte eine deutliche Sprache, sei Klub sei „beschissen“ worden. Die Unparteiischen sind leider das schwächste Element des inzwischen so rasanten Profifußballs. Wie eine Komödie wirkt der Einssatz der Referees am Strafraum, die in der Regel nur bizarre Bewegungen zu bieten haben, doch kaum irgendwelche Entscheidungsprozesse positiv begleiten.