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Auf der Sympathieskala konnte der FC Bayern München mit dieser personellen Entscheidung nicht falsch liegen. Hasan „Brazzo“ Salihamidzic war und ist immer noch einer der wenigen Fußballer der Sorte Everybody’s Darling. Über Vereinsgrenzen hinweg flogen und fliegen dem Bosnier die Herzen der Zuschauer zu. Immer gut gelaunt, immer auskunftsfreudig, immer verlässlich. Nun ist der einstige Spieler des HSV, der Bayern, von Juventus und Wolfsburg Sportdirektor an der Säbener Straße. Mit dieser Personalie haben die Münchener gewiss überrascht. Nun muss sich zeigen, ob Salihamidzic mehr sein kann als das Gute-Laune-Maskottchen. Er kenne den Klub und seine Mitarbeiter perfekt, erklärte der Mann vom Balkan. Als „dritte Wahl“ nach Max Eberl und Philipp Lahm wird ihn niemand betrachten, doch die Drucksituation ist nicht zu unterschätzen. Leichte Unruhe gibt es bereits jetzt. 0:4 gegen Milan, 0:3 am Dienstag in der eigenen Arena gegen Liverpool. Befriedigend liefen die Testspiele weitgehend nicht. Am Samstagabend geht es zum Supercup nach Dortmund.